Rennräder

Rennräder sind vor allem für den Radsport gedacht, sie werden jedoch zunehmend auch als Alltags-Drahtesel gewählt und eingesetzt. Rennräder sind wendig, leicht und schlank – Gründe, weshalb sie auch in der Stadt gern gefahren werden. Nach wie vor gilt diese Art des Rades als puristisches Fortbewegungsmittel mit viel Geschichte. Die Beinkraft des Fahrers wird direkt in Antrieb übersetzt. Kraft wird direkt zu Geschwindigkeit. Bei we cycle erhalten leidenschaftliche Radsportler und alle, die auch im Alltag sportlich unterwegs sein möchten, eine Vielfalt verschiedener Rennräder sowie das entsprechende Zubehör. »Weiterlesen…

Fokus: Geschwindigkeit

Rennräder zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass der Fokus auf Geschwindigkeit liegt und sie entsprechend so konzipiert werden. Die Rahmen sind leicht, windschnittig und auf das Nötigste reduziert, auch die Reifen sind schlank. So entsteht möglichst wenig Kontakt und somit Reibung mit dem Untergrund – das Ergebnis ist, dass der größte Teil der Beinkraft direkt in Antrieb und Geschwindigkeit übersetzt wird.

Zu den auffälligsten Charakteristika eines Rennrads gehören:

  • Auf Aerodynamik ausgelegte Bauweise
  • Nach unten gebogene Lenker mit zweierlei Greif-Möglichkeiten
  • Schmale Reifen und Felgen
  • Profillose Reifen
  • Schmaler Sattel
  • Keine Federung
  • Meist mit Felgenbremsung
  • Keine Schutzbleche und kein Gepäckträger
  • Leichtes, aber stabiles Material

Klassische Rennräder mit 23 Millimeter schmalen Reifen sind vor allem für asphaltierte Straßen und Radwege gedacht. Weiter verbreitet, da auf unebenem Untergrund fahrbar, sind Rennräder mit etwas profilierten Reifen mit einer Breite von 24 oder 28 Millimeter. Letztere Variante wird auch für den Stadtverkehr bevorzugt.

Es ist zu beachten, dass Rennräder laut Straßenverkehrsordnung nicht verkehrstauglich sind. Sie können jedoch problemlos entsprechend nachgerüstet werden.

Rennräder - Die Qual der Wahl

Wer auf der Suche nach einem Rennrad ist, wird schnell feststellen, dass es bei Weitem nicht nur das eine Rennrad gibt. Verschiedene Größen, Materialien, Sattel, Reifen und weiteres lassen bei vielen ein großes Fragezeichen aufkommen. Zuallererst muss natürlich die korrekte Rahmenhöhe festgelegt werden. Nur so werden Sie bequem auf Ihrem Rennrad sitzen und nicht Gefahr laufen, eine Fehlhaltung einzunehmen. Die Rahmenhöhe wird berechnet, indem Sie Ihre Schrittlänge mit dem Faktor 0,665 multiplizieren. Liegen Sie zwischen zwei Rahmenhöhen, wählen alle, die vor allem sportlich unterwegs sein wollen, die kleinere Variante. Wer tourenorientiert ist und eher entspannt statt zeitfokussiert fahren möchte, wählt die größere Rahmengröße.

Welcher Rahmen?

Sie kennen Ihre benötigte Rahmenhöhe? Super, jetzt steht noch die Entscheidung nach dem Material des Rahmens, dem Herzstück eines jeden Rennrads, an. Mit der Qualität steht und fällt das Fahrverhalten. Entsprechend wichtig ist hier die richtige Wahl. Manche Materialien haben allerdings ihren Preis – in der Regel gilt: je leichter das Material, desto teurer. Denn ein leichter Rahmen muss ebenso stabil wie einer aus massiverem Material sein. Die günstigste Variante sind Räder mit Aluminiumrahmen. Sie sind dafür auch die gewichtigsten Modelle in den Reihen der Rennräder. Carbon-Rahmen sind um ein Vielfaches leichter, was sich allerdings im Preis niederschlägt. Insbesondere hochwertige und gut verarbeitete Carbon-Rahmen sind unter 2000 Euro kaum zu bekommen. Kostengünstigere Carbon-Rahmen sind allerdings denen aus Aluminium qualitativ unterlegen. Wer also ein wirklich gutes Rennrad möchte, ohne ein Loch ins Konto zu reißen, dem empfehlen wir Räder aus Aluminium.

Die Vor- und Nachteile der Rahmenmaterialien auf einen Blick:

 

Vorteile

Nachteile

Aluminium

vergleichsweise günstig

schweres Eigengewicht

Carbon

geringes Gewicht

hohe Qualität sehr teuer

Welche Schaltung?

Auch bezüglich der Schaltung gibt es keine Universalantwort auf die Frage, welches Rennrad es denn nun werden soll. Die Schaltung hängt ein wenig vom eigenen Fahrstil ab. Hersteller für Rennradschaltungen gibt es einige. Dabei ragen besonders Shimano oder Campagnolo bei den mechanischen Kettenschaltungen hervor. Wer eine hochwertige und auch nach vielen Jahren noch einwandfrei funktionierende elektronische Schaltung wünscht, greift zum Beispiel zu denen der Firma SRAM. Auch Shimano hat sich mit elektronischen Schaltungen fest auf dem Markt platziert. Mittlerweile gibt es auch hydraulische Varianten. Für welche Sie sich letztendlich entscheiden, ist individuell. Klar ist aber, die Schaltung muss hochwertig sein und zuverlässig funktionieren. Ansonsten ist das Fahrvergnügen schnell vorbei.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Rennradschaltungen auf einen Blick:

 

Vorteile

Nachteile

Mechanische Schaltung

geringes Gewicht

leichte Reparatur

relativ preiswert

verschleiß der Schaltzüge

schwergängig bei ungünstig verlegten Zügen

Elektronische Schaltung

stets optimal funktionierend

unempfindlich gegen Schmutz

Stromquelle nötig

keine Reparatur unterwegs möglich

höheres Gewicht

Hydraulische Schaltung

stets optimal funktionierend

Nachstellen von Schaltzügen nicht nötig

wenig anfällig für Schmutz

Reparaturen unterwegs kaum möglich

höheres Gewicht

Scheiben- oder Felgenbremse?

Bei Rennrädern gibt es nicht die eine Bremse, die uneingeschränkt für jedes Rennrad dieser Welt verwendet wird. Die Felgenbremse hat sich jedoch als Bremse bei Rennrädern etabliert. Die Scheibenbremse hatte es anfangs schwer, sich auf dem Rennrad-Markt zu behaupten. Mittlerweile liegen diese Bremsen auch im Rennradsegment ganz weit vorn. Einer der Hauptgründe für die anfänglichen Bedenken unter Rennradfahrern liegt vor allem im Gewicht, denn die Scheibenbremse ist deutlich schwerer als die Felgenbremse. Allerdings ist die Bremskraft höher, weshalb dieser Bremsen-Art unter Mountainbikern bereits seit der Markteinführung so beliebt ist. Insofern gilt auch hier, individuell nach eigenem Bedarf abzuwägen.

Welcher Sattel?

Zu den essenziellen Dingen an einem Rennrad, auf die ein wirklich genauer Blick zu werfen lohnt, ist der passende Sattel. Sattel, Gesäß und Fahrstil müssen optimal zusammenpassen, damit auch auf langen Touren oder Rennen nichts zwickt, schmerzt oder reibt. Aufgrund der sehr vorn übergebeugten, aerodynamischen Sitzhaltung eignen sich bei Rennrädern schmale Sattel. Je aufrechter man sitzt, desto breiter sollte der Sattel sein. Auch der individuelle anatomische Abstand der Sitzbeinhöcker eines jeden Menschen entscheidet über den passenden Sattel. Rennradsattel bestehen in der Regel aus zwei verschiedenen Härtegraden. Die Sattelnase ist dabei weicher als der Rest der Sitzfläche. Weiterhin gibt es auch spezielle Damen-Rennradsattel, die den Schambereich zusätzlich entlasten.

Letztendlich kann aber nur ein Probesitzen und -fahren über den optimalen Sattel entscheiden. Klar ist, bei langen Fahrten, sollte es nirgendwo schmerzen.

Die verschiedenen Rennrad-Typen

Gerade Neueinsteiger in der Rennrad-Welt sind schnell überfordert, denn bald wird klar, dass es verschiedene Rennrad-Typen gibt. Welches gewählt wird, ist abhängig von der Art des Einsatzes.

So gibt es beispielsweise:

  • Triathlon-/Zeitfahr-Rennräder
  • Klassische Rennräder
  • Damen-Rennräder
  • Aero-Rennräder
  • Gravel-Rennräder

Bei we cycle finden Sie Rennräder für die verschiedensten Einsätze. Wer begeisterter Rennradsportler ist und auf Wettkämpfen zur Höchstform aufläuft, der ist mit den Triathlon-Rädern von Cube oder Scott gut beraten. Ein wahres Novum ist Cube mit der Modellreihe Aerium Triathlon gelungen. Ingenieure haben hier echte Rennmaschinen entwickelt. Durch Tests im Windkanal sowie auf freier Strecke hat Cube die Rahmenform revolutioniert. Und we cycle enthält Ihnen diese Aero-Rennräder natürlich nicht vor.
Klassische Rennräder wie das Scott Speedster 20, das Scott Addict 30 oder das Raymon Raceray 9.0 sind minimalistisch, voll funktional und dank des Hauchs Retro-Optik immer schick.

Gravel Rennräder brillieren dank profilierter, breiterer Reifen und Scheibenbremsen abseits der klassischen Rennradpisten.

Auch die Damenwelt muss nicht auf Rennräder verzichten. Damenrennräder wie das Scott Contessa haben eine etwas andere Rahmengeometrie. Sie ist nämlich optimal auf die weibliche Anatomie abgestimmt. Das heißt aber natürlich nicht, dass „frau“ ausschließlich Damen-Rennräder wählen kann. Denn wie überall gilt: Ausprobieren, Probe fahren und das Rad wählen, dass sich rundum am besten anfühlt und fährt.

we cycle – ein Fahrraduniversum

Bei we cycle werden nicht nur Rennrad-Liebhaber glücklich. Wer steinige Pfade und matschige Strecken bezwingen will, hat bei unseren Mountainbikes oder Trekkingrädern die Qual der Wahl. Gemütliche Spaziergangs-Radler oder alle, die ein Rad nur in der Stadt benötigen, greifen zu den diversen Citybikes in unserem Sortiment. Für jeden, ob groß oder klein, ist bei we cycle der richtige Drahtesel dabei. Sogar motorisierte Varianten wie E-Bikes und Pedelecs führen wir.

Neben Fahrrädern an sich statten wir Sie natürlich rundum mit allerhand Zubehör aus – von Kopf (Fahrradhelm) bis Fuß (Fahrradschuhe), von Beleuchtung, über Schutzbleche, bis zum Werkzeug.

Bei Fragen zu unseren Produkten, Marken und Rädern kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gern weiter.