Matthias Barth

Was mich am Radsport fasziniert?

Die Verbindung von Mensch und Technik, Geschwindigkeit, Adrenalin, mich gegen mich selbst und andere herauszufordern und natürlich einfach draußen zu sein in der Natur.

Vor fast 20 Jahren wurde ich vom Bikevirus infiziert, welcher, zugegebenermaßen, immer schlimmer wird und teilweise groteske Ausmaße annimmt. Viele von Euch werden wissen was ich meine, andere werden es sicher noch erleben. Eigentlich ist es keine Frage ob, sondern wann man anfängt sprichwörtlich „am Rad zu drehen“, wenn man dieses Hobby für sich entdeckt.

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich mein erstes Rennen bestritten habe- es war der MTB Marathon in St. Wendel 2006, wo ich mich dann auch gleich auf die Langstrecke gewagt habe. Eigentlich lief es ganz gut, auch wenn mich von meinem jetzigen Stand die damalige Fahrzeit noch ein bisschen schmunzeln lässt. So habe ich seitdem im Jahr immer mal wieder den ein oder anderen Wettkampf bestritten, vielleicht für die Hobbyklasse auch gar nicht so schlecht, doch in diesem Jahr wird es dann vielleicht doch noch etwas ernster als bisher. Lizenz, Team, optimiertes Training- einfach mal schauen was so geht- ich lasse mich überraschen. Persönliches Highlight wird für mich die Ronda Extrema in Riva werden und dann möchte ich in jedem Fall meine Zeit in Kirchzarten verbessern, wo ich 2015 nach einem Sturz und gebrochenem Sattel ab Mitte der Langstrecke etwas Zeit eingebüßt habe.

Ich freue mich auf die neue Rennsaison zusammen mit meinem guten Freund Markus, der mir vor einigen Jahren über den Weg gelaufen und vielleicht noch ein bißchen „verrückter“ ist als ich. Permanente private Materialschlachten, Trainingsfahrten und viele gemeinsame Erlebnisse rund ums Bike -logische Konsequenz, dass er mit in unser Team musste. Ganz zufällig und auf den letzten Drücker in der Teamplanung hat uns dann auch noch unsere schnelle Nathalie gefunden, nachdem eigentlich schon klar war, dass wir 2016 erst mal als Zweierteam an den Start gehen. Sie hat schon einige gute Erfolge und Erfahrung im Profi-Rennzirkus aufzuweisen und ich bin mir sicher, dass sie daran anknüpfen kann und uns darüber hinaus mit Ihrem berühmten selbstgebackenen Hefezopf verwöhnt..